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Interview mit der Praxis Uerlich Zahnärzte aus Brake

Ein Leuchtturm hat viele Eigenschaften. Er verleiht Sicherheit und erleichtert die Navigation. So wird der Kapitän entlastet und dabei unterstützt, sein Schiff richtig auf Kurs zu halten.

Diesen Gedanken haben wir für die Weiterentwicklung unserer Leistungen aufgegriffen. Denn auch wenn wir wissen, wo die Reise hingehen soll, und vor Ideen strotzen – so sind es doch Sie in der Zahnarztpraxis, die aus dem Praxisalltag heraus wissen, was für eine Entlastung wirklich benötigt wird. Viele Zahnarztpraxen arbeiten seit Jahren erfolgreich mit uns zusammen, manche von ihnen besonders intensiv als „Leuchtturmpraxis“.

 

 

Wie finden Sie das Konzept „Leuchtturmpraxis“?
Ahlke Cornelius-Uerlich (Praxismanagerin und Dentalcoach): Das Konzept der „Leuchtturmpraxis“ entspricht unserem Wunsch an unsere Kooperationspartner, sich mit uns weiterzuentwickeln. Mit den DZR haben wir hier schon seit einigen Jahren eine Kommunikation auf Augenhöhe und somit die Möglichkeit, uns und die Dienstleistungen der DZR zum Wohle unserer Patienten weiterzuentwickeln. Der direkte Austausch zu den Themen Marketing und Unternehmensentwicklung bietet uns als Praxis die Möglichkeit, ein direktes und praxisnahes Feedback zu geben.

Was hat Sie dazu bewogen, eine Leuchtturmpraxis bei DZR zu werden?
Cornelius-Uerlich: Unsere Zusammenarbeit mit den DZR ist schon seit Jahren geprägt von einem sehr wertschätzenden Austausch. Sei es durch die stets fachkundigen Hilfestellungen und Schreiben für unsere Patienten im Fall von Erstattungsschwierigkeiten oder auch bei Anfragen zu „besonderen“ Abrechnungen: Stets erhalten wir von den DZR fundierte Auskunft und Anregungen zur Lösung der aufgetretenen Schwierigkeiten. Denn Weiterentwicklung mit Kooperationspartnern findet im optimalen Zustand statt, wenn die Partner voneinander lernen. Das Konzept „Leuchtturmpraxis“ verfolgt diesen Ansatz. Für unsere Praxis gilt: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ (Laotse) Das Wohl unserer Patienten und unserer Mitarbeiter steht für uns im Vordergrund. Als Leuchtturmpraxis haben wir die Möglichkeit, diese Schwerpunkte immer wieder mit kleinen Impulsen in den Fokus der Zusammenarbeit zu bringen.

Konnten Sie bereits aktiv werden und haben das eine oder andere gemeinsam umgesetzt?
Cornelius-Uerlich: Die Weiterentwicklung unserer Praxis bei sich immer wieder ändernden Rahmenbedingungen wird ein kontinuierliches Thema sein. Der Fachkräftemangel ist zurzeit sicherlich ein großes Thema. In diesem Bereich erarbeiten wir schon jetzt nachhaltige Konzepte. Heute bewerben sich die Praxen bei den Mitarbeitern/-innen. Dieses Bewusstsein sollten wir weiter verschärfen und Konzepte und Strategien für andere Praxen entwickeln, die das Thema Mitarbeitergewinnung, -ausbildung und -bindung in den Fokus stellen. Hier arbeiten wir gemeinsam mit den DZR an einem Konzept, das Praxen Impulse für ihre eigene Weiterentwicklung bietet.

Würden Sie in Ihrer Funktion als Leuchtturm diese Art des Austausches anderen Praxen weiterempfehlen?
Cornelius-Uerlich: Ja, unbedingt. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns als Praxen, unsere Probleme und Wünsche zu artikulieren, und wir können so direkten Einfluss nehmen auf die weitere Entwicklung von Dienstleistungsangeboten der DZR. Dieser Ansatz aus der Praxis für die Praxis schafft ein hohes Maß an Kooperation.

Was sind die spannendsten Themen für Sie bisher gewesen?
Cornelius-Uerlich: Der Filmdreh mit den DZR war sicherlich für unser Team ein spannendes Thema. Zu überlegen, welche Informationen für andere Praxisinhaber und -mitarbeiter wichtig und interessant sind, hat unseren Ärzten und Teammitgliedern noch einmal einen speziellen Blick auf das Thema Abrechnungsma- nagement gegeben.


Das Interview führte Frau Susanne Fischer.

Lektorin: Sarah Koch