Teambuilding mal anders

Wer mit seinem Team ungewöhnliche Wege geht, fördert Vertrauen, Kommunikation und Freude an der Zusammenarbeit. Diese Teambuilding-Ideen bringen frischen Wind in die Praxis – und machen Spaß.

 

1. Improvisationstheater: Locker werden, zuhören, reagieren

Improvisationstheater schult spontanes Handeln, aktives Zuhören und den Umgang mit dem Unerwarteten – allesamt Fähigkeiten, die im Praxisalltag ständig gefragt sind. In einem geführten Workshop taucht das Praxisteam in kleine Spielszenen ein, schlüpft in ungewohnte Rollen und erlebt, wie man ohne Drehbuch gemeinsam etwas auf die Beine stellt. Lachen ist ausdrücklich erwünscht und sorgt dafür, dass Berührungsängste schnell verschwinden.

Je nach Anforderungen des Praxisteams lässt sich der Schwerpunkt wählen: besseres Kennenlernen und Vertrauensaufbau, Kommunikation oder Kreativität. Häufig bieten regionale Schauspiel- und Theatergruppen oder selbstständige Coaches solche Workshops an.

 

2. Kochevent: Gemeinsam genießen, Teamgeist stärken

Ob Pasta-Workshop, selbst gemachte Bowls oder ein mehrgängiges Menü – gemeinsames Kochen bringt das Team an einen Tisch. In entspannter Atmosphäre entstehen neue Gespräche und ungewohnte Teamkonstellationen. Wer normalerweise am Empfang sitzt, bereitet jetzt vielleicht eine leckere Suppe zu, und wer sonst während einer Behandlung assistiert, übernimmt das Anrichten des Desserts. Das gemeinsame Zubereiten und Genießen stärkt das Wir-Gefühl und lässt Hierarchien verschwinden.

Sind Räume in der Praxis vorhanden, lässt sich ein Kochevent selbst organisieren. Stressfreier sind jedoch Kooperationen mit Kochschulen, Food-Start-ups oder Restaurants in der Nähe, die Anleitung und Erfahrung mitbringen.

 

3. Social-Media-Projekt: Die Praxis zeigt Profil

Die Website ist in die Jahre gekommen? Ein Instagram-Account steht schon lange auf der Wunschliste? Und LinkedIn klingt auch spannend? Dann wird es Zeit, alle an Bord zu holen und gemeinsam sichtbar zu werden. Ein solches Projekt verbindet Kreativität und Teamarbeit – und verleiht der Praxis ein modernes Gesicht.

Ob „Ein Tag als ZFA“, kurze Einblicke hinter die Kulissen oder ein Praxis-FAQ: Jede und jeder kann Ideen beisteuern, filmen, moderieren oder posten. Das fördert den internen Austausch und stärkt die Bindung zur Praxis als Arbeitgeber. Ganz nebenbei entsteht so auch ein authentischer Eindruck für neue Patientinnen und Patienten oder Bewerberinnen und Bewerber.

Agenturen für Praxismarketing oder externe Berater helfen beim Social-Media-Einstieg. Oft bringen auch Auszubildende frische Ideen und einen sicheren Umgang mit verschiedenen Social-Media-Plattformen mit.

 

Dieser Artikel erschien im Xtrablatt 03/2025.