DZR Analyse: Regionale Umsatzeinbrüche

Während der Corona-Pandemie verzeichnen Zahnarztpraxen im ersten Halbjahr 2020 in weiten Teilen Deutschlands Umsatzrückgänge. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 gab es im Saarland den größten Einbruch mit einem Minus von 12,4%. Dies ergibt sich aus einer aktuellen statistischen Erhebung des DZR HonrorarBenchmark-Tools* des Deutschen Zahnärztlichen Rechenzentrums (DZR). Gravierend sind die Einbrüche auch in Mecklenburg-Vorpommern (minus 12,1%) sowie in Baden-Württemberg (minus 7,2%).

Weniger Differenz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeichnet sich in Norddeutschland ab: So wurde, laut DZR HonorarBenchmark-Analyse, in Schleswig-Holstein ein Rückgang von nur 1,8% der zahnmedizinischen Privatliquidation gemessen.

Lediglich im Osten Deutschlands konnten Zahnarztpraxen den Umsatz steigern: Sachsen (plus 0,8%), Berlin (plus 2,3%), Brandenburg (plus 2,8%) und Sachsen-Anhalt sogar plus 6,0%. Die Zahlen spiegeln in Teilen die Ausbreitung der SARS-CoV-2-Infektionen wider, so zum Beispiel in Baden-Württemberg und Bayern (minus 5,7%) als stark betroffene Regionen.

„Gerade Zahnarztpraxen beherrschten den strengen Umgang mit Hygieneregeln im Arbeitsalltag bereits vor Covid-19“, erklärt Thomas Schiffer, Geschäftsführer des DZR. „Dennoch mussten viele Praxen durch den starken Rückgang insbesondere bei der Professionellen Zahnreinigung hohe Liquiditätseinbrüche für einige Monate überbrücken. Dies ist eindeutig ein Pandemie-Effekt.“

Das DZR bietet seinen Kunden Sicherheit vor Forderungsausfällen und schafft Liquidität. Es informiert und unterstützt das Praxis-Team zu aktuellen, relevanten Rechtsprechungen, Gesetzesänderungen und gibt Tipps zu Abrechnungen oder Erstattung von Sonderausgaben während der Pandemie. Zudem entlastet es von Verwaltungsaufgaben, damit sich der Zahnarzt gerade in diesen schwierigen Zeiten der Pandemie der Patientenbehandlung und wichtigen Aufgaben widmen kann.