Honorarpotenziale erkennen statt verschenken – So holen Praxen mehr aus ihrer Abrechnung heraus
Auf einen Blick
- Viele Zahnarztpraxen verschenken Honorar, ohne es zu bemerken.
- Ursachen sind häufig Zeitdruck, Unsicherheiten und die Komplexität der Abrechnung.
- Digitale Tools wie das DZR H1 unterstützen bei Analogleistungen, Faktorsteigerungen und der Honorarkalkulation.
- Bereits kleine Optimierungen können die Wirtschaftlichkeit einer Praxis nachhaltig verbessern.
- Transparente Abrechnungsdaten helfen dabei, Potenziale zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Steigende Kosten, wachsender Dokumentationsaufwand und ein anhaltender Fachkräftemangel setzen viele Zahnarztpraxen unter wirtschaftlichen Druck. Gleichzeitig bleiben in der täglichen Abrechnung häufig Honorarpotenziale ungenutzt – nicht, weil Leistungen nicht erbracht werden, sondern weil Zeit, Transparenz oder Sicherheit fehlen, um sie vollständig abzurechnen.
„Die größten Honorarpotenziale gehen oft nicht durch einzelne große Fehler verloren, sondern durch viele kleine Entscheidungen im Praxisalltag“, erklärt Moritz Wemmer, Produktmanager des DZR H1. „Aus Unsicherheit werden Analogleistungen nicht angesetzt oder Steigerungsfaktoren vorsichtiger gewählt, als es eigentlich gerechtfertigt wäre. Das summiert sich über das Jahr zu erheblichen Beträgen.“
Warum schöpfen viele Zahnarztpraxen ihr Honorar nicht vollständig aus?
Die zahnärztliche Abrechnung gehört zu den anspruchsvollsten Verwaltungsaufgaben einer Praxis. Unterschiedliche Regelwerke wie GOZ, GOÄ, BEMA sowie BEL/BEB müssen berücksichtigt werden. Hinzu kommen individuelle Behandlungssituationen, Analogleistungen und Faktorsteigerungen, die eine sorgfältige Prüfung erfordern.
Im Praxisalltag fehlt dafür jedoch häufig die Zeit. Unter hohem Arbeitsaufkommen wird die Abrechnung oft pragmatisch erledigt – zulasten möglicher Erlöse.
Typische Ursachen für ungenutzte Honorarpotenziale sind:
- Unsicherheiten bei Analogleistungen
- Zurückhaltende Anwendung von Steigerungsfaktoren
- Zeitmangel für die Recherche
- Unterschiedliche Informationsquellen und Regelwerke
- Fehlende Transparenz über das eigene Abrechnungsverhalten
„Es fehlt den Praxen meist nicht am Fachwissen, sondern an Zeit und einer schnellen Orientierung im entscheidenden Moment“, so Wemmer.
Wie unterstützt eine digitale Abrechnung dabei, Honorarpotenziale zu erkennen?
Digitale Abrechnungslösungen helfen dabei, diese Herausforderungen zu meistern. Statt verschiedene Nachschlagewerke oder Programme parallel zu nutzen, stehen alle relevanten Informationen zentral zur Verfügung. Das reduziert den Rechercheaufwand und unterstützt eine wirtschaftlich sinnvolle und rechtssichere Abrechnung. Mit dem DZR H1 erhalten Praxisteams zahlreiche Werkzeuge, die den gesamten Abrechnungsprozess erleichtern. Dazu gehören unter anderem:
- AnalogRechner zur schnellen Suche passender Analogleistungen
- FaktorenCheck zur Unterstützung bei Steigerungsfaktoren
- ChairsideRechner für die wirtschaftliche Kalkulation
- BEB-Bereich mit aktuellen Informationen für Praxis- und Eigenlabor
- DZR HonorarBenchmark für den anonymisierten Vergleich mit anderen Praxen
„Unser Ziel ist es nicht, Entscheidungen abzunehmen, sondern Praxen dabei zu unterstützen, fundierte und wirtschaftlich sinnvolle Abrechnungsentscheidungen zu treffen“, erklärt Wemmer.
Welche kleinen Optimierungen können die Wirtschaftlichkeit einer Praxis verbessern?
Besonders bei umfangreichen restaurativen, implantologischen oder prothetischen Behandlungen entstehen regelmäßig Situationen, in denen Leistungen individuell bewertet werden müssen. Bereits kleine Optimierungen bei der Auswahl von Analogpositionen oder der Begründung von Steigerungsfaktoren können dazu beitragen, dass erbrachte Leistungen vollständig honoriert werden.
Auch personell bringt eine digitale Unterstützung Vorteile. Neue Mitarbeitende oder Quereinsteiger können benötigte Informationen direkt im System recherchieren und schneller sicher abrechnen. Das verkürzt die Einarbeitung und entlastet gleichzeitig erfahrene Kolleginnen und Kollegen.
Warum sind Transparenz und Abrechnungsdaten für den Praxiserfolg so wichtig?
Neben einer rechtssicheren Abrechnung gewinnt auch die Analyse der eigenen Abrechnungsdaten zunehmend an Bedeutung. Wer erkennt, welche Leistungen besonders häufig erbracht werden oder wo im Vergleich zu ähnlichen Praxen Unterschiede bestehen, kann gezielt Optimierungspotenziale identifizieren.
Mit dem im DZR H1 integrierten DZR HonorarBenchmark erhalten Praxisinhaber anonymisierte Vergleichswerte und können ihre eigene Abrechnung besser einordnen. So werden wirtschaftliche Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauchgefühl heraus getroffen, sondern auf Basis belastbarer Daten.
„Honorarpotenziale entstehen nicht durch aggressiveres Abrechnen, sondern durch eine vollständige, nachvollziehbare und wirtschaftlich angemessene Vergütung der tatsächlich erbrachten Leistungen“, fasst Moritz Wemmer zusammen. „Moderne digitale Werkzeuge helfen dabei, dieses Potenzial im stressigen Praxisalltag zuverlässig auszuschöpfen.“
Wie können Zahnarztpraxen ihre Honorarpotenziale langfristig ausschöpfen?
Wer seine Abrechnungsprozesse regelmäßig überprüft und digitale Unterstützung gezielt einsetzt, schafft die Grundlage für mehr Wirtschaftlichkeit, mehr Transparenz und eine rechtssichere Honorargestaltung. Oft sind es bereits kleine Anpassungen, die langfristig einen spürbaren Unterschied für den Praxiserfolg machen. Mit dem DZR H1 erhalten Zahnarztpraxen eine digitale Lösung, die sie dabei unterstützt, Honorarpotenziale systematisch zu erkennen, sicher auszuschöpfen und ihre Abrechnung nachhaltig zu optimieren.