Weißer Schriftzug auf hellblauem Hintergrund "Herzlich Willkommen!"

Sophie Hobelsberger stellt sich vor

Heute sagen wir: Herzlich Willkommen in unserer „DZR Familie“, liebe Sophie!

Sophie Hobelsberger ist vor allem eines: Zahnmedizinstudentin. Wenn sie aber gerade nicht am Schreibtisch oder in der Uni sitzt, nutzt sie ihre Freizeit, um Tipps und Tricks rund um das Studium mit ihrer Community zu teilen. Auf ihrem YouTube-Kanal gibt die Studentin unter anderem Lerntipps und auf Instagram teilt sie in Beiträgen und Stories ihre Erfahrungen. Außerdem betreibt sie ihren eigenen Podcast, „Der Zahni Podcast“, der auf Spotify und iTunes zu hören ist. Insgesamt begeistert sie über 50000 Interessierte mit ihren Inhalten.

In Zukunft wollen wir Sophie auf ihrem Weg durch das Studium begleiten und planen viele spannende Aktionen mit ihr. Damit wir sie alle besser kennenlernen können, hat Sophie einen Blogbeitrag geschrieben, in dem sie sich vorstellt und ihren bisherigen Weg beschreibt...

Hallo allerseits, ich bin Zahni und ich heiße Sophie!

Eine Angewohnheit, die ich total unbewusst mache? Ich stelle mich vor und sage oft zuerst meinen Studiengang und dann erst meinen Namen. Warum ich das mache, kann ich absolut nicht begründen, aber ich fand es für meine Vorstellung einen amüsanten Einstieg.

Wer bin ich also und was mache ich hier?

Ich heiße Sophie, bin 22 Jahre alt und studiere seit dem Wintersemester 2017/18 Zahnmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Das Studium war seit der Oberstufe mein großer Wunsch, hauptsächlich weil mich feinmotorische Arbeiten schon immer sehr fasziniert haben und ich den medizinischen Bereich durch meine Eltern bereits kennenlernen durfte.

Mein Weg zum Studienplatz war nicht wirklich bilderbuchmäßig: Obwohl ich überglücklich war mit meinem Abischnitt von 1,9 war mir klar, dass ich damit deutlich zu schlecht für einen Studienplatz in der Zahnmedizin war. Das war ernüchternd und hat mich einige schlaflose Nächte gekostet, weil ich Angst hatte, dass ich es nicht schaffe und dann komplett ohne Plan dastehe. Generell war die Zeit nach dem Abitur zwar eine sehr schöne, aber auch eine sehr nachdenkliche Phase – viele meiner Freunde hatten feste Pläne und einen Studienplatz in der Tasche und ich selbst hatte Bedenken, den Absprung zu verpassen.

Im Frühjahr 2017 (also nach meinem Abitur, das ich 2016 bestanden hatte) habe ich am TMS Medizinertest teilgenommen. Die Anspannung und der Druck waren groß, weil mir klar war, dass mir nur noch wenig reelle Chancen auf den Studienplatz bleiben würden, wenn ich den Test nicht überdurchschnittlich gut abschließe. In diesem Testverfahren werden keine Lerninhalte geprüft wie in der Schule, sondern es geht um Fähigkeiten, die gute Ärzte haben sollten (Merkfähigkeit, räumliches Denken, logisches Zuordnen etc.). Dementsprechend hilft für einen guten Test auch nur jede Menge Übung. Meine Vorbereitung dauerte etwa fünf Wochen und ich habe mich richtig ins Zeug gelegt, kaum etwas Anderes gemacht als ein wenig Sport und das Training für den Test. Einige Monate später bekam ich endlich das Testergebnis: 92%! Ich war überglücklich und konnte es kaum fassen! Meine Wunsch-Universität Erlangen wertet den TMS-Test nämlich sehr hoch und vergibt für 92% einen Abzug von 0,8 von der Abinote (inzwischen ist die Regelung geändert wegen der neuen Zulassung, aber so war es noch zu meiner Zeit).

Seit dem Wintersemester 2017/18 studiere ich nun in Erlangen Zahnmedizin und habe gerade mein Physikum bestanden. Mitten in der Coronakrise lief das alles ein bisschen anders als geplant, aber letztendlich hat sich der Stress gelohnt. Zwischen den Prüfungen in den „Außer-Haus-Fächern“ Anatomie, Physiologie und Biochemie und der Prüfungswoche in der Zahnklinik lagen mehrere Wochen, in denen ich mal wieder meinem Hobby nachgehen konnte: Social Media.

YouTube habe ich bereits in der siebten Klasse für mich entdeckt und als Instagram rauskam, habe ich mit einer guten Schulfreundin in jeder Mittagspause kreative Fotos geschossen und diese mit passendem Text darunter hochgeladen. Videos zu drehen und zu schneiden macht mir unheimlich viel Spaß, denn dabei kann ich kreativ sein und machen, wozu ich Lust habe. Ich liebe den Austausch mit meiner Community und bin unglaublich froh, dass ich dieses Hobby nie aufgegeben habe, auch wenn mir viele dazu geraten haben, da sie es für Zeitverschwendung hielten.

Dass ich auf Social Media von meinem Studium und Alltag als Studentin berichte, war eher ein Zufall. Ich hatte nach dem ersten Semester Zahnmedizin einfach nichts Spannendes zu erzählen, denn außer Lernen und Labor hatte ich nicht viel gemacht. Ich wollte aber unbedingt wieder einmal etwas hochladen und habe dann mein erstes „Semesterupdate-Video“ gefilmt. Nach diesem Video bekam ich viele Nachrichten, ob ich das nicht öfter machen könnte, da man über das Studium der Zahnmedizin online nicht besonders viele Informationen findet und sich somit schlecht ein Bild vom Studienalltag machen kann. So hat alles angefangen. Zusätzlich habe ich auch versucht, durch Infovideos zum TMS einigen angehenden Teilnehmern in der Vorbereitung zu helfen, zum Beispiel mit meiner Lernvorbereitung und meinen Tipps zum Test. Ich kann mich gut zurück erinnern an die stressige Phase vor dem TMS und verstehe die Ängste und Sorgen meiner Follower daher sehr gut. Ich versuche hier zu helfen, indem ich über meine Erfahrungen spreche und zeige, wie ich es geschafft habe – denn mir persönlich gibt es immer Kraft und Selbstsicherheit, wenn ich einen Plan habe und den gebe ich auch gerne weiter.

Da Social Media sehr zeitaufwändig ist (auch wenn es oftmals nach wenig Aufwand aussieht), kann ich nicht immer so regelmäßig Beiträge hochladen wie andere Blogger, denn für mich steht das Studium an erster Stelle. Wenn ich Prüfungen habe, kommt eben einige Zeit kein Video online, aber das nimmt mir meistens niemand übel, da ich ja nicht hauptberuflich Bloggerin bin und meine Follower wissen, wie viel Zeit das Studium in Anspruch nimmt. Trotzdem finde ich Ausgleich in dieser kreativen Tätigkeit, gestalte meine Instagram-Beiträge oder Stories gerne etwas kreativer und lerne auch sehr gerne Neues dazu beim Videoschnitt. Das Studium mit dem Hobby verbinden zu können, ist für mich ein unglaublich tolles Gefühl und ich bin sehr dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die meine Beiträge gerne sehen und mich unterstützen.

Ich möchte Sie in diesen Blogbeiträgen etwas auf meine Reise durchs Studium mitnehmen und hoffe, dass Ihnen meine Einblicke gefallen.